betterlifeblog

27 Jul, 2009

Wie man die Schüchternheit besiegt

Verfasst von: flo In: Persönliches Wachstum|Psyche|Social Life

shySchüchternheit ist ein Problem. Denn Schüchternheit behindert in vielen Bereichen des Lebens. Ob das nun das soziale Umfeld betrifft, den Arbeitsplatz, Partnerschaften.. überall, wo wir mit mehr oder minder bekannten Menschen interagieren, kann Schüchternheit mehr als nur lästig werden. Deswegen möchte ich mich hier mit Ansätzen befassen, wie man Schüchternheit ablegen kann.

Das klassische Beispiel: Gesetzt der Fall, die Schüchternheit hindert am Ansprechen einer Person.. sei das nun ein Vorgesetzter, eine attraktive Frau… irgendjemand, bei dem wir damit rechnen können, dass das Herstellen eines Kontaktes hilfreich sein könnte. Wie überwindet man also nun seine Schüchternheit in dieser Situation?

1. Mach dir klar, dass du alles gewinnen, aber nichts verlieren kannst, wenn du deine Schüchternheit überwindest

Schüchternheit ist meist ein Symptom mangelnden Selbstvertrauens und daraus resultierender Angst vor dem Versagen. Nehmen wir nochmal das Ansprechen einer wildfremden Person, aus welchem Motiv auch immer: Die Angst, in einem Gespräch negativ zu wirken, einen schlechten Eindruck zu hinterlassen oder gar offen zurückgewiesen zu werden, hindert einen daran, diese Person tatsächlich anzusprechen.

Aber mal logisch betracht: Wenn man gar nichts tut, liegt die Versagensquote bei 100%. Wenn man aus Angst, etwas zu verlieren, was man nicht besitzt, gar nicht erst den Versuch wagt – nun, dann stehen die Chancen gut, das man es auch nie “besitzen” wird.

Deswegen immer im Vorfeld nochmal klar vor Augen halten: Wenn ich mich jetzt von meiner Schüchternheit besiegen lasse, versage ich zu 100%. Wenn ich es einfach Versuche, stehen die Erfolgschancen auf jeden Fall höher. Egal, was ich mache.

Selbst, wenn das eigene Ziel nicht erreicht wird, man wächst daran. Man gewinnt. Immer.

2. Schüchternheit abbauen durch den sprichwörtlichen Sprung ins kalte Wasser

Es ist eigentlich die einzige Methode, die Schüchternheit zu besiegen. Auf Dauer. Indem man sich ihr immer wieder und wieder stellt. Man merkt das deutlich, wenn man ständig zu etwas gezwungen ist, bei dem man sich schüchtern gibt, das einem unangenehm ist. Vielleicht graut es einem vor dem ersten Kundengespräch, man verhaspelt sich und wirkt im großen und ganzen unsicher. Beim nächsten wird es dann schon etwas besser. Und beim übernächsten genauso. Bis man irgendwann jegliche Spur von Unsicherheit abgelegt hat.

Man gewöhnt sich an nahezu alles, wenn man es oft genug tut, wie z.B.

  • der Kampfsportler, der beim Abhärten lernt, einzustecken
  • der Allergiker bei einer Desensibilisierungstherapie
  • das Immunsystem bei einer Impfung an einen unbekannten Erreger

Da gibt es sicherlich noch mehr Beispiele. Warum also nicht seine Schüchternheit besiegen, in dem man diesen Ansatz anwendet? Sich einfach immer und immer wieder in die Situationen begeben, die ein Problem darstellen – auf andere Art wird es kaum funktionieren.

Meine Serie “in 5 Schritten aus der Schüchternheit” verfolgte diesen Ansatz, um Schüchternheit loswerden zu können.

Für die Zukunft dieses Blogs ist auch ein Kurs geplant der das Thema etwas interaktiver angehen soll.

So abgedroschen wie alles andere, aber ein gesundes Selbstbewusstsein ist mit eines der wichtigsten Dinge, wenn man das Schüchtern sein bekämpfen möchte. Dazu aber in einem anderen Beitrag mehr ;-)

Zum Schluss noch ein Buchtipp zum Thema Schüchternheit: Das Buch für Schüchterne: Wege aus der Selbstblockade
Und wer wie ich auch gerne mal eine Hypnose-CD hört, dem seien diese ans Herz gelegt:
Dr. Arnd Stein: Selbstbewusstsein stärken – Tiefensuggestion oder
Alexander Cain: Selbstbewusstsein erlangen und stärken
Wobei mir persönlich die CD von Arnd Stein besser gefällt, dazu aber mehr im nächsten Testbericht zu dem Thema.

Also dann bis dahin viel Erfolg beim Loswerden der Schüchternheit :)

Foto: YariK / aboutpixel.de

4 Antworten auf "Wie man die Schüchternheit besiegt"

1 | Uli

Februar 20th, 2010 at 23:17

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Noch ein Hinweis zu Punkt 2. “Schüchternheit abbauen durch den sprichwörtlichen Sprung ins kalte Wasser”:

Richtig ist, dass man sich an alles gewöhnt, wenn man es häufig genug wiederholt. Allerdings reicht es für den Anfang völlig aus, die angstmachende Situation wieder und wieder gedanklich durchzuspielen. Die Phantasie wirkt genauso stark auf uns wie eine reale Situation. Irgendwann hat man dann die Sicherheit, es in der Realität auszuprobieren. Der große Vorteil ist, dass man sich nicht vor allen zum Clown macht.

Wie das genau funktioniert, kann man in meinem kostenlosen Gratis-Buch “Schüchternheit ablegen und Angst überwinden” nachlesen, was man sich auf meiner Homepage http://www.schuechternheit-ablegen.de herunterladen kann.

2 | bla

Februar 13th, 2011 at 17:27

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@Uli: Falsch, es tatsächlich zu tun wirkt wesentlich stärker als es sich nur vorzustellen. Bzw. nur mit Vorstellen kommt man auf Dauer garnicht voran.

3 | Anonymous

Januar 15th, 2012 at 22:56

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Von einem Schüchternen der das Mißverständiss wenigstens glaub ich das es so ist begriffen hat und ab jezt
seine Schüchternheit verlohren hat weil er die Uhrsage nichtmehr bei sich sucht sondern die Schuld hinschiebt wo sie auch hinngehöhrt.

Man kann auch sagen es ist ein riesen Missverständiss.

Der schüchtene zurückhaltende schamhafte Typ kennt sich selber nicht aus und weiß nicht was mit Ihm loß ist aber er hat einen unverarbeiten sehlischen Schmerz und ist selbst wenn er den spührt zu schüchtern darumm zu bitten das man Ihm hilft ihn zu verarbeiten (im trösten aufbauen) will auch nicht zugeben das er schüchtern ist weil das als Makel angesehen wird und er sich dafür schähmt wird daher nie von sich aus um Hilfe bitten. Er hofft das irgendjemand mal von selber draufkommt wie schlechts ihm geht und auf ihn zugeht glaubt auch daß sowaß jeder andere auch weiß das schüchternheit gleih traurigkeit heiß kann aber nur jemand wie ich wissen der schüchtern war.

Der selbstbewußte steht daneben und weiß nicht was mit dem loß ist weil er selber diesen Schmerz nie spührte und so auch nie schüchtern wahr und garnicht in so einen Typ reinversetzen kann hat also auch nicht schuld wenn ihm der komisch vorkommt und lacht über Ihn macht dadurch aber es immer schlimmer ohne es zu wissen.

Schüchterne gehöhren getrößtet nicht geprügelt weil sie so sind wie sie sind. Und Ihnen muß begreiflich gemacht werden daß Sie ihre Schüchternheit nicht einfach so weil Sie verkorkst sind haben sondern weil es diesen ungetrösteten Schmerz (der meißt bei einem extremen Moment in der prägenden Kindheit entstand und den das Unterbewußtsein nicht vergisst)in Ihnen giebt also Sie selber nicht schuld daran sind!!! Sobald er nichtmehr die Schuld für seine Schüchternheit bei sich sucht sondern weiß woher die kommt also die Schuld dafür auf dieses Ereignis abschieben kann muß er sich auch nichtmehr dafür schähmen ist ja nicht seine Schuld das er dieses Pech hatte und so wird er von der Schüchternheit befreit und immer selbstbewußter.

In irgend einer art hab ich das wenn ich so nachdenke auch schon mal gehöhr aber das ging leider bei mir bei einem Ohr rein und beim anderen wieder raus es muß aber in dessen unterbewußtsein ingeimpft werden.

4 | Anonymous

Januar 15th, 2012 at 23:08

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Es gab ja soweit ich weiß auch diese perversen versuche in Russland

Man nimmt Zwillinge und den einen läßt man behühtet aufwachsen den anderen entzieht man jedlichen kontakt mit der Mutter. Also praktisch der gleiche Mensch wird einmal normal und gesund und der dem dieses leid zugefügt wird, wird zum sehlischen Wrack.

Es kann passieren das ein Jagdhund der vorher angriffslustig und selbstbewußt ist weil er noch keinen Schmerz gefühlt hat und daher nicht weiß wie sich das anfühlt nach nur einer schlechten Erfahrung wie zum Beispiel einem Prankenhieb eines Bären verdorben ist sprich jezt wo er diese Erfahrung gemacht hat und weiß wie sich das anfühlt traut er sich nichtsmehr zu und ist schüchtern.

Ich habe mich immer für meine schüchternheit geschähmt weil die die diesen Schmerz nie erfahren haben und sich daher nicht da reinversätzen können immer auch noch drauf rummreiten, sprich sowas wie was ist den das führ einer, warum macht der nichts mit usw. und somit immer mehr seehlischen Schmerz verursachen weil ihnen eben diese Erfahrung ganz einfach fehlt und er es nicht begreifen kann!! Also wenn jemand schüchtern ist hofft er darauf das ihn irgendjehmand irgendwann mal von sich aus da raus hilft!! er wird nie um hilfe bitten weil er sich selber daführ schehmt das er so ist wie er ist und es verbergen will!!!

Wenn jezt einer von euch selbstbewußten (der sowas nicht mitgemacht hat) das verurteilt und es als Schwachsinn abtut sag ich in Zukunft dir fehlt was du bist der, der sich falsch verhält und nicht ich bin verkorkst und desshalb minderwertig.

Mikel Jakson ist auch nie so richtig begreiflich gemacht worden das nicht er Schuld an seiner Lage ist sondern das was ihm angetan wurde.

Also Schüchtener höhrt man das zwar aber man glaubt es nicht erst wenn man es ins Unterbewußtsein bekommt und man es sich selbst erklähren kann warum man so ist wie man ist Mann muß die Schuld hinschieben wo sie hingehöhrt sprich auf die schlechten Erfahrungen die man gemacht hat und nicht immer sich selber vertig machen.

Dein Kommentar


  • Ferdinand: Großartige Idee! Danke für deinen Beitrag! Muss ich mir merken! Geruß, Ferd
  • Anonymous: Es gab ja soweit ich weiß auch diese perversen versuche in Russland Man nimmt Zwillinge und den einen läßt man behühtet aufwachsen den anderen
  • Anonymous: Von einem Schüchternen der das Mißverständiss wenigstens glaub ich das es so ist begriffen hat und ab jezt seine Schüchternheit verlohren hat w

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