betterlifeblog

02 Jul, 2009

Verletzungen am Computer-Arbeitsplatz und was man dagegen tun kann

Verfasst von: flo In: Anderes|Gesundheit

Bei einem gemütlichen Bürojob denken nicht viele an Verletzungsgefahr – schließlich kommt es nur alle Lichtjahre mal vor, dass man sich beim zu schwungvollen Drehen im Bürostuhl ein Schleudertrauma holt.
An ein Repetitive Strain Injury-Syndrom (RSI-Syndrom, engl. “repetitive strain injury” – Verletzung durch wiederkehrende Belastung) denken dabei die wenigsten. Da zu einem besseren Leben auch die vollständige körperliche Unversehrtheit gehört, möchte ich euch das kleine Programm, dass ich zum Vermeiden des RSI-Syndroms nutze und absolut weiterempfehlen kann, nicht vorenthalten: Workrave.

Gleich vorweg: Die Software ist völlig kostenlos und sowohl für Windows, als auch für Linux verfügbar. Und das in mehren Sprachen.

Workrave arbeitet 3-gleisig zur Vermeidung des RSI-Syndroms bzw. zur Besserung, falls man es schon hat:

  • Pausen: Workrave “zwingt” (besser gesagt bittet darum) zu Pausen, genauer gesagt, “Mikropausen” und “Ruhepausen”. Die Intervalle, in denen das stattfindet, kann man selbst einstellen; ebenso die Dauer der Pausen.
  • Übungen: In den Ruhepausen werden Anleitungen zu verschiedenen Übungen gegeben, die man dann mit Hilfe einer digitalen Vorturnerin durchführen kann (natürlich alle am Arbeitsplatz ausführbar (auch wenn die Kollegen ab und an komisch schauen werden))
  • Tageslimit: Man setzt sich ein Limit, wieviel Zeit man am Tag am PC verbringen möchte.

Einige weitere Features:

  • Die Mikro- und Ruhepausen können neben dem Abhalten derselben übersprungen oder aufgeschoben werden, wenn es gerade nicht so wirklich passt mit dem Pausieren.
  • Wenn man mal ohne vorherige Aufforderung des Programmes eine Pause macht, merkt es das. Je nach Länge der “natürlichen” Pause wird dann dementsprechend eine der vom Programm geforderten Pausen übersprungen bzw. der Timer neu gestartet, nachdem man aus der natürlichen Pause zurückgekehrt ist.
  • Wer wissen will, wie viele Tastenanschläge er an einem bestimmten Tag getätigt hat und wie weit er die Maus bewegt hat, der kann sich dir Statistik ansehen.

Insgesamt, dass Programm ist sehr nützlich. Ob es RSI tatsächlich vorbeugen/den Heilungsprozess verbessern kann, weiß ich nicht. Da müsste man mich dann in ein paar Jahren nochmal fragen. Aber subjektiv betrachtet würde ich schon sagen, dass die Pausen und Übungen gut tun. Insgesamt sehr empfehlenswert.

3 Antworten auf "Verletzungen am Computer-Arbeitsplatz und was man dagegen tun kann"

1 | Clemens

Juli 2nd, 2009 at 12:36

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Alternativ gibt’s auch das Programm “Mausarm” (http://www.repetitive-strain-injury.de/mausarm.php). Ist ebenfalls kostenlos, erinnert regelmäßig an Pausen und führt zusätzlich noch automatische Klicks aus. Man kann zwar nicht so viel einstellen, dafür ist es sofort lauffähig in praxiserprobter Konfiguration.

Gruß
Clemens

2 | flo

Juli 2nd, 2009 at 14:06

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Danke für den Tip ^^
Das mit den automatischen Klicks klingt sehr hilfreich.
Schade, dass es nicht unter Linux läuft, sonst hätte ich es mal ausprobiert.

3 | Clemens

Juli 3rd, 2009 at 10:40

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Falls du GNOME nutzt: Gibt die Funktion “Verzögerter Klick” unter System > Einstellungen > Maus > Barrierefreiheit

Dein Kommentar


  • Ferdinand: Großartige Idee! Danke für deinen Beitrag! Muss ich mir merken! Geruß, Ferd
  • Anonymous: Es gab ja soweit ich weiß auch diese perversen versuche in Russland Man nimmt Zwillinge und den einen läßt man behühtet aufwachsen den anderen
  • Anonymous: Von einem Schüchternen der das Mißverständiss wenigstens glaub ich das es so ist begriffen hat und ab jezt seine Schüchternheit verlohren hat w

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